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Workshops

 

 

San Shou — Partnerform

Workshops am
Sonntag, 12. November +
Sonntag, 14. Januar
mit Frank Lemke und Winnie Weber
16-19 Uhr, 60 EUR


Die San Shou — Partnerform des Yang-Stils nach Gin Soon Chu, Boston, ist wie die Form ein festgelegter Bewegungsablauf. Ihre Ausführung führt zu einem deutlich besseren Verständnis der Solo-Form und natürlich auch der grundlegenden Prinzipien. Spielerisch werden Angriff und Verteidigung, nachgeben und durchsetzen, Yin und Yang geübt.

Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Teilnahmevoraussetzung: Kampfkunstgrundkenntnisse

 

 

 

San Shou-Übungstreff

weitere Terminvorschläge sind willkommen

jeweils 30 EUR

Teilnahmevoraussetzung: Vorkenntnisse der San Shou — Partnerform nach Gin Soon Chu, Boston

 

 

 

Xi Sui Jing Qi Gong

mit Axel Flachowsky

am 19. + 26. November
sonntags, 11:15-14:15 + 16:15-18:45 Uhr

155 EUR, Ermäßigung fr Wiederholende + Forumsschüler_innen

Aus buddhistischer Sicht sind die drei Geistesgifte Gier, Hass und Verblendung die Ursachen für einen unfriedlichen Geist, der zu vielen körperlichen Krankheiten führt. Auch die westliche Medizin bestätigt, dass durch solche Geisteshaltungen Stoffe ausgeschüttet werden, die den Körper auf Dauer schädigen. Durch Abbau der Gier (dem Haben- und Besitzenwollen), des Hasses (der Ablehnung von Fremdem und Anderem) und der Verblendung (der Unwissenheit und dem Nicht-Wissen-Wollen) stellt sich eine ruhige geistige Haltung ein, die den ganzen Organismus deutlich entlastet und entspannt.

Das "Mark", aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin eine Matrix aus Gehirn, Knochen- und Rückenmark und der Knochen selbst, wird von den Geistesgiften gereinigt und der Körper kann gesunden. Daher kommt der Name Xi Sui Jing Qi Gong, der übersetzt Knochenmarkwaschen-Qi Gong heißt.
Xi Sui Jing Qi Gong ist eine vergleichsweise meditative Form und wird, anders als die meisten Qi Gong-Formen, nicht stehend, sondern im Sitzen und Liegen ausgeführt.

Die Form ist in drei Teile gegliedert. Erst werden im Sitzen sanft fließende Bewegungen der Arme, ähnlich dem Taijiquan, ausgeführt. Dabei werden die Wirbelsäule und die Schulter- und Nackenregion bewegt und entspannt und der Energiefluß im Körper verbessert. Dann werden im Liegen verschiedene einfache Stellungen der Arme und Beine geformt, wodurch Yin und Yang der Organe reguliert werden. Schließlich werden, wieder sitzend, weitere Armbewegungen ausgeführt, und es gibt Abschnitte ohne körperliche Bewegung. Während dieser stillen Abschnitte werden Atemübungen vollzogen oder das Qi mithilfe der Vorstellungskraft im Körper bewegt.

Xi Sui Jing Qi Gong ist eine sehr alte Form und wurde Anfang des 6. Jh. von dem buddhistischen Mönch Bodhidharma gelehrt. Das Wissen des Xi Sui Jing Qi Gong galt lange Zeit als verloren und ist erst Ende des 20. Jh. wieder an die Öffentlichkeit gelangt.

 

 

 

 

Taijiquan-Push Hands-Workshop

mit Axel Flachowsky

nächster Termin in Planung

Was ist Push Hands?
Push Hands sind Tai Chi-Partnerübungen. Die Übersetzung "Schiebende oder Drückende Hände" entspricht aber nicht dem Sinn der Übungen, denn es geht nicht um ein Drücken mit Muskelkraft. Die Übungen dienen mehr dem Fühlen und Wahrnehmen des Partners. Dadurch wird auch das Fühlen und Wahrnehmen des eigenen Körpers geschult. Es ist kein Kampf mit einem Gegner, sondern ein Spiel mit einem Gegenüber.
"Fixed Push Hands" sind Übungen mit festen Bewegungsabläufen, bei denen sich die Partner gegenüber stehen und sich an den Händen oder Armen berühren. In kurzen Bewegungsabfolgen werden dann abwechselnd nach vorne gerichtete und zurückweichende Bewegungen ausgeführt. Dies geschieht möglichst ohne Druck an den Berührungsstellen.
Beim "freien Pushen" gibt es keine festen Bewegungsmuster. Die Partner stehen sich gegenüber und versuchen, den anderen zu einer Bewegung zu verführen, die ihn aus dem Gleichgewicht bringt und er einen Schritt machen muss. Dabei wird geübt, stabil zu stehen und die eigene Mitte nicht zu verlieren. In einer nach vorne gerichteten Bewegung darf man sich also nicht vom Partner verführen lassen, sich zu weit zu bewegen, sonst kann der Partner dies nutzen. Auch beim freien Pushen wird möglichst keine Muskelkraft angewandt.

Was bringt Push Hands für das Tai Chi-Formlaufen?
Mit einem Partner kann gelernt werden, auf dessen Impulse zu reagieren, sie in die eigenen Bewegungen zu integrieren und die Energie des Partners aufzunehmen und zurückzusenden oder abzuleiten. Dabei ist Weichheit stärker als Härte und diese Weichheit wird geübt. Dies kann nicht alleine, sondern nur mit einem Partner erfahren werden.
Mit einem Gegenüber ist es außerdem einfacher, eigene Fehlhaltungen und Blockaden aufzuspüren. Anschließend können diese neuen Erfahrungen in alle Tai Chi-Formen übertragen werden.

Brauche ich Push Hands?
Ohne die Erfahrungen aus den Push Hands-Übungen sind Tai Chi-Formen oft nur eine äußere Form ohne Inhalt. Durch Push Hands können sowohl Yin und Yang, welche die Basis für ein tieferes Verständnis aller Tai Chi-Formen sind, als auch die eigene Mitte und Grenzen unmittelbar erfahren werden. Das verändert das Körpergefühl auch in den Solo-Tai Chi-Formen. Außerdem führen die Übungen zu mehr Weichheit und Lockerheit im Körper und Geschmeidigkeit in den Bewegungen, vor allem in den Schultern. Deshalb sind Push Hands-Übungen für einen ernsthaft Tai Chi-Übenden unerlässlich.

Sonstiges:
Für die Teilnahme an dem Seminar sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich.
Während des Seminars erlernen Sie einfache Partnerübungen, mit denen Sie Härten des Körpers abbauen und den Körper sensibilisieren können sowie verschiedene Push Hands-Figuren und Tai Chi-Anwendungen.

 

 

 

 

Taijiquan-"Fast Form" (schnelle Form)

Workshop mit Rainer Zabolitzki
auf Anfrage

Die langsamen fließenden Bewegungen des Tai Chi Chuan sind den meisten Praktizierenden dieser Bewegungskunst bekannt. Es gibt aber auch spezielle Übungen und Formen, die schnell ausgeführt werden.
Dieser Workshop bietet die Gelegenheit, die sogenannte Fast-Form oder auch schnelle Tai Chi-Form zu erlernen.

Wo es in der langsamen Form darum geht, Räume zu spüren, Yin und Yang oder andere Vertiefungsstufen bewusst in die Form zu integrieren, konzentriert sich der/die Übende in der Fast-Form auf Geschwindigkeit. Dabei werden die einzelnen Abschnitte zunächst langsam erlernt und nach und nach das Tempo gesteigert.

Ziel ist es, den gesamten Körper von den Händen über die Arme und Schultern, sowie Beine, Becken, Unter- und Oberköper schnell-energetisch zu bewegen.

Die Fast-Form ist in etwa identisch mit der von uns unterrichteten Yang-Form. Bilder wie Peitsche, Peng, Lü usw. kommen auch hier - mehr oder weniger modifiziert - vor.

Voraussetzungen:
Kenntnisse in Taijiquan, 1. Teil der Yang-Form sind hilfreich

 

 

 

Jian - das chinesische Schwert


Das Schwert (Jian) ist eine traditionelle Waffe der chinesischen Kampfkünste (Wushu) und die erste Waffe nach der Faustform oder Form der leeren Hand. Sie stellt eine Erweiterung der waffenlosen Form dar und trägt somit auch zur Verbesserung der Übungspraxis im waffenlosen Stil bei.

Hauptsächlich werden durch das Üben mit dem Schwert die großen Gelenke wie Hüfte und Schultern gelockert und die Handgelenke gekräftigt. Die Schwertform nach Meister Huang Wei Lun sorgt für eine gute Dehnung der Rückenmuskulatur und die Verbesserung der Körperkoordination.

Diese Workshops sind für alle geeignet, die bereits Übungspraxis im Taijiquan oder einer anderen Kampfkunst besitzen. Der Schwerpunkt des Kurses dient dem Erlernen und Vertiefen des Teil 1 der insgesamt zweiteiligen Schwertform.

Übungsschwerter stehen zur Verfügung. Sie können aber gern auch ihr eigenes Schwert mitbringen. Geübt wird mit Holz-, Teleskop- oder Metallschwertern (ungeschärft).

Übungsleiterin: Anja Schneider (zertifizierte Lehrerin des Tai Chi Forums Deutschland)



nächste Jian-(Schwert-)Workshops

3.3.2018 & 10.11.2018
11-14 Uhr: Grundlagen Schwertform 1
15:30-18:30 Uhr: Vertiefung Schwertform 1

10.3.2018 & 24.11.2018
11-14 Uhr: Grundlagen Schwertform 2
15:30-18:30 Uhr: Vertiefung Schwertform 2


Die Termine sind einzeln buchbar und kosten jeweils 50 EUR.
Fr die Teilnahme am Vertiefungsworkshop sind Vorkenntnisse Teilnahmevoraussetzung.

 

 

 

 

 

Xiang (Duft) Qi Gong

Workshop mit Axel Flachowsky

 

nächster Workshop in Planung
Interessierte sind willkommen, sich einfach unverbindlich zu melden

 

Der Name "Duft" Qi Gong ist etwas irreführend und eigentlich nur eine unglückliche Übersetzung, denn es hat nichts mit Duftölen oder Räucherwerk zu tun. Das chinesische Schriftzeichen bedeutet zwar unter anderem auch "Duft", aber auch "rein" und "klar" wie z. B. frisches Quellwasser.

 

Duft-Qi Gong wirkt körperlich reinigend und mental klärend. Im Körper werden nicht nur künstliche Stoffe gespeichert, die wir mit unserer täglichen Nahrung und über unsere Lungen und die Haut aufnehmen, sondern auch Abbauprodukte unseres Stoffwechsels. Je mehr ein Körper unter Stress leidet, desto weniger optimal funktioniert der Stoffwechsel und desto mehr Stoffe reichern sich im Körper an. Durch Duft-Qi Gong wird der Körper in die Lage versetzt, diese Stoffe auszuscheiden. In unseren Zellen werden auch mehr oder weniger traumatische Ereignisse unseres Lebens gespeichert. Auch solche emotionalen Blockaden können mit Duft-Qi Gong gelöst werden.

 

Durch regelmäßiges Üben findet der Geist zur Ruhe. Energetische Blockaden werden gelöst, Verspannungen und Schmerzen werden gelindert, die Organfunktionen werden unterstützt.

 

Eine Besonderheit des Duft-Qi Gong ist, dass man sich während des Übens bewusst NICHT auf die Ausführung und Wirkung der Übungen konzentrieren soll. Duft Qi Gong ist in zwei Teile gegliedert, die aus jeweils 15 sehr einfachen Bewegungen bestehen. Die einzelnen Bewegungen werden jeweils mehrfach wiederholt bevor die nächste Bewegung ausgeführt wird. Der erste Teil wirkt entgiftend (reinigend, klärend), der zweite stärkt das Qi des Körpers und wirkt heilend.

Duft-Qi Gong ist eine sehr alte Form und wurde vermutlich während der Tang-Dynastie (618-906) von einem buddhistischen Mönch namens Xuan Zhang entwickelt.

 

Der Workshop befähigt die Teilnehmenden, die Qi Gong-Form selbständig zuhause zu üben. Am ersten Tag des Workshops wird der erste Teil von Xiang Qi Gong gelernt. Dieser kann separat gebucht werden. Für die Teilnahme am zweiten Tag ist die Kenntnis des ersten Teils erforderlich.

 

 

 

Form 3 am Wochenende

Wer hat Lust, Form 3 am Wochenende zu lernen? Aufzufrischen? Zu vertiefen? Wer dabei sein möchte und auch die Termine mitbestimmen will, kann sich nun für den nächsten Kurs anmelden.

5 Termine à 3 Stunden, 230 EUR (einzeln 50 EUR)
vierter Termin: Samstag, 25. November, 11:15-14:15 Uhr
fünfter Termin: Samstag, 30. Dezember, 14:15-17:15 Uhr

 

 

 

Yin Yang-Vertiefung in Form 1 am Wochenende

Für das Erlernen der weiteren Vertiefungsstufen ist ein Verständnis des höchsten Prinzips unabdingbar. Je tiefgreifender, desto besser!

5 Termine à 3 Stunden, einzeln 50 EUR
zweiter Termin: Sonntag, 11. Februar, 10:45-13:45 Uhr

 

 

 

Armspirale in Form 2 am Wochenende


für alle, die schon die Yin Yang-Vertiefung in Form 2 hatten, über Vorkenntnisse in der Armspirale verfügen und mehr wollen ...

Bei dieser Vertiefungsstufe wird mit der Unterarmrotation von Elle und Speiche der bewußtere, entspanntere und effizientere Einsatz der Arme in der Form geübt. Spezielle Vorübungen helfen, die Beweglichkeit der Arme deutlich zu verbessern und die Schultern noch mehr zu lockern. Die Bewegungen der Form werden klarer; der Qi-Fluß kontrollierter.

"die Extras"
5 Termine 3 Stunden, 230 EUR, einzeln 50 EUR

vierter Termin: Samstag, 16. Dezember, 16:45-19:45 Uhr
fünfter Termin: Samstag, 13. Januar, 16:45-19:45 Uhr

 

 

 

 

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